Der Flugbetrieb

ASK 21 im FlugbetriebFlugbetrieb bedeutet Verantwortung und Teamgeist zugleich. Als Gemeinschaftssport kann der Flugbetrieb an unserem Flugplatz nicht im Alleingang ausgeübt werden, sondern bedarf immer vieler helfender Hände, die letztendlich dazu beitragen, dass jeder bei uns in die Luft und damit auf seine Kosten kommt.

Die Flugsaison

Hallentor Halle WestUnsere Flugsaison findet jährlich in den Sommermonaten zwischen April und Oktober statt. In diesem Zeitraum sind wir an Wochenenden und Feiertagen auf unserem Flugplatz in Hengsen anzutreffen und fliegen, sofern das Wetter dies zulässt.

Die Flugzeiten sind regulär Samstags und Sonntags von 11 Uhr bis ca. 19 Uhr, wobei wir uns um 10 Uhr zum Briefing und Ausräumen im Vereinsheim treffen.

Je nach Laune und entsprechender Beteiligung treffen wir uns auch ausserplanmäßig unter der Woche vor allem zu den Ferien- und Urlaubszeiten.

Das Briefing

Ein Flugtag beginnt mit dem Briefing der Fluglehrer. Hier werden Wetterinformationen eingeholt und besprochen. Es werden Teams für die einzelnen Flugzeuge gebildet und Dienste verteilt, wie z.B. für Startleiter, Seilrückholer (Lepo-Fahrer) und Flugzeugrückholer.

Der Aufbau

Checken vor dem FlugbetriebDie Flugzeuge sowie die Startwinde werden morgens gemeinsam aus den Hallen geräumt, gecheckt und mit Batterien und Rettungsfallschirm ausgerüstet. Anschließend wird die Startwinde aufgestellt, der Startwagen mit Ausrüstung bestückt und die Flugzeuge zum Startplatz gebracht.

Der Flugbetrieb

Danach beginnt der eigentliche Flugbetrieb.

flugbetriebDie Seile müssen von der Winde zum Startplatz der Flugzeuge ausgezogen werden, Jemand muss die Startwinde bedienen, Flugzeuge müssen nach der Landung wieder zurückgeholt, entsprechend ausgerichtet und auf den nächsten Start vorbereitet werden.

Allein für den Start eines einsitzigen Segelflugzeugs sind schon vier engangierte Personen notwendig: Der Windenfahrer, der Flügelmann, der Startleiter und letztendlich der Pilot der im Flugzeug sitzt.

Im Flugbetrieb ist es vor allem wichtig, das ein reibungsloser Ablauf garantiert wird und jeder seinen Teil dazu beiträgt, damit alle in die Luft kommen. Auch unsere Fluglehrer machen ihren Job, die Ausbildung von Segelflugpiloten, als rein ehrenamtliche Tätigkeit.

Auch während der Flugsaison fallen oft Arbeiten an wie z.B. kleinere Reperaturen, Rasenmähen, Verschönerung des Flugplatzes und vieles mehr. Hier ist auch immer viel Kreativität und Engagement gefragt.

Das Abbauen

Einträumen am AbendDer Flugbetrieb endet spätestens Abends bei Sonnenuntergang. Die Flugzeuge werden gewaschen und gemeinsam in die Halle eingeräumt.

Auch der Papierkram, das schreiben von Startlisten, Bordbüchern und dem persönlichem Flugbuch dürfen hierbei nicht zu kurz kommen.

Danach kann zum gemütlichen Teil übergegangen werden, wobei an lauen Sommerabenden oft bei netter Gesellschaft unter den Fliegerkameraden gegrillt wird.

Und ausserhalb der Flugsaison?

Auch in den Wintermonaten ist Aktivität und Engagement gefragt.

Die Flugzeuge werden abgerüstet und in die vereinseigene Werkstatt gebracht. Dort werden kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten unter Anleitung des geschulten Werkstattpersonals durchgeführt.

Wird auch woanders geflogen?

ls1c_maxDie Flugzeuge und Mitglieder des LSV Unna-Schwerte e.V. fliegen nicht nur ausschließlich in Hengsen.

Mehrmals im Jahr – manchmal auch in den Wintermonaten – finden sich einige Flugbegeisterte zusammen und steuern mit teilweise privaten aber auch vereinseigenen Flugzeugen Flugplätze in weiter Ferne an, wie z.B. in Österreich, Italien oder Frankreich.

Außerdem wird fast jährlich ein Sommerlager veranstaltet, in dem eine Gruppe von Flugschülern, Fluglehrern und Scheinpiloten mit den Vereinsflugzeugen zu einem weiter entfernten Flugplatz fährt um dort zwei Wochen am Stück zu fliegen oder um auch einfach nur Urlaub zu machen.

In jedem Fall ist solch ein Fliegerurlaub immer wieder ein unvergessliches Erlebnis mit vielen tollen Eindrücken und Erfahrungen!